Aktionen

27.Januar 2012 – Tag des Gedenkens

http://www.plauen-nazifrei.de/

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Aktuell

PLAMAG – Solidarität gerade jetzt!

Halt KnopfDer Niedergang vogtländischer Unternehmen hat eine weitere Geschichte bekommen. Nachdem traditionelle Unternehmen wie die Plauner Spitze oder die ENKA schon vor ein paar Jahren ihre Tore schließen mussten, wird der PLAMAG zwar nicht das endgültige Aus drohen, dennoch ist dieser Montag ein schwarzer Tag für das Vogtland, da das MANRoland-Werk in Plauen einen großen Teil seiner Belegschaft entlässt. Dass die dann entlassenen Mitarbeiter zu einer Transfergesellschaft wechseln können, tröstet dabei wenig.

Auch wenn sich der Landrat des Vogtlandkreises und der Oberbürgermeister von Plauen betroffen zeigten, taten sie einfach zu wenig, um die Beschäftigten in ihrem Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu unterstützen. Mit dem Vogtland als Top- Lohndumping-Zone zu werben ist da eher kontraproduktiv. Auch die Unterstützung der Landesregierung war eher mäßig und daher genauso wenig hilfreich.

Es ist fraglich, wie man Menschen im Vogtland halten will, wenn die Regierenden zusehen, wie im Vogtland immer mehr Arbeitsplätze vernichtet werden und somit die Lebensgrundlage alle Vogtländerinnen und Vogtländer immer weiter zerstört wird.

Janina Pfau           Jörg Tidow
(SprecherInnen der Sozialistischen Linken Vogtland)

Aktuell

Der Bauchklatscher scheint Wirklichkeit

und TschüssDass die Befürchtung „Geldgrab Flughafen Hof-Plauen“ so schnell auf den Weg zur Wirklichkeit wird, ist beachtlich. Der Flugstrecken-Betreiber Cirrus Airline setzt seit Ende letzter Woche die vertraglich vereinbarten Flüge aus – so die schlimme Nachricht. Der im Februar letzten Jahres vorausgesehene Bauchklatscher scheint nun Wirklichkeit zu werden. Wer zahlt nun die für Zeche? Wer wird da wohl über den Tisch gezogen worden sein? Vor allem, wie geht es weiter mit dem Flughafen Hof-Plauen? Fragen, auf die es schnell Antworten braucht, bevor die Lichter in Hof/Pirk ausgehen. Allerdings beweist diese Entwicklung eines, das Nein von uns als Linke zur finanziellen Beteiligung am Defizit der laufenden Kosten für den Flugbetrieb stand und steht auf gesunden Beinen.

Für uns war das Vertragspoker mit der Flughafengesellschaft ein unlauteres Spiel. Nicht umsonst stimmte also die Linke bisher im Stadtrat Plauen und im Kreistag des Vogtlandkreises gegen die finanzielle Beteiligung. Das Nein ist ja auch begründet: Erst kündigt man eine Flugstrecke wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit, dann bewirbt man sich erneut um die Strecke. Was wird dazwischen wohl wirtschaftlicher für Cirrus Airlines geworden sein? Vertragspartner, die so miteinander umgegangen sind, machen anschließend keine Geschäfte mehr zusammen. Deshalb ist auch der kritische Blick auf die Spitzen und Befürworter der Betreibergesellschaft rechtens. Es scheint schon beinahe fahrlässig, mit so einer Firma wie Cirrus Airlines weiter zusammen zuarbeiten. Da sind wir jetzt schon gespannt, wie das die Verantwortlichen an der Spitze erklären wollen.

Die klangvollen Bekenntnisse für eine Bilderbuchzukunft des Hof-Plauener Airports entpuppen sich als nichts anderes als heiße Luft. Mit dem Unterschied, dass diese in Höhe steigt – Cirrus Airlines tut das vorerst nicht.

Michaele Wohlrab
Stadträtin der Partei DIE LINKE in Plauen, Kreisrätin

Aktionen

Liebknecht – Luxemburg Ehrung

Am 21.01.12 fand in Falkenstein die alljährliche Ehrung zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Trotz teilweise starkem Schneefall fanden sich rund 50 Menschen zu dieser Ehrung ein.blumen nieder legen

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Frieder Poitz eröffnete mit einigen Worten die Ehrung und führte durch das Programm. Für Redebeiträge sorgten MdB Dr.Babara Höll, Genosse Peter Giersich und Genossin Janina Pfau. Dr. Babara Höll, Mitglied der Bundestagsfraktion, sprach über die historischen Errungenschaften von Rosa und Karl. Peter Giersich sprach im Namen der VVN/BdA. Janina Pfau, Sprecherin der LAG Sozialistische Linke Vogtland, betonte die Notwendigkeit zum gemeinsamen Kampf gegen den Rechtsextremismus besonders im Vogtland.
Im Ratskeller sprach Dr. Barbara Höll über Themen wie den Mitgliederentscheid über den Janina Pfau bei Ihrer RedeBundesvorsitz, die Eurokrise, die Regierungsparteien Union und FDP, Arbeitsmarkt und Energiepolitik.  Im Anschluss konnten Bürgerinnen und Bürger der

Bundestagsabgeordneten Fragen stellen. In der Diskussionsrunde beantwortete sie Fragen wie man mehr Aktionismus umsetzen könnte oder aktiver gegen Rechtsextremismus vorgehen könnte, souverän jedoch etwas kühl. Unterm Strich eine gute Aktion für DIE LINKE im teilnehmerVogtland, besonders für die Genossinnen und Genossen aus Falkenstein.

André Hegel OV Falkenstein

Aktionen

Veranstaltungshinweis: LL-Ehrung Falkenstein

Auch dieses Jahr führt die Ortsgruppe Falkenstein wieder die Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch.

21. Januar 2012

Beginn 10 Uhr

Dieses Jahr sprichen MdB Dr. Barabara Höll (Sprecherin für Steuerpolitik, Sprecherin für Lesben- und Schwulenpolitik) und ich. Im Anschluss an die Kranzniederlegung gibt es im Ratskeller Falkenstein die Möglichkeit mit Dr. Barbara Höll ins Gespräch zu kommen.

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

Parteiintern

Regionalgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft Sozialistische Linke gegründet.

Liebe Leserinnen und Leser,

am 6.01.2012 hat sich im Vogtland eine Regionalgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft Sozialistische Linke gegründet. Gemeinsam mit weiteren 18 Mitgliedern, wollen die SprecherInnen Michaele Wohlrab, Jörg Tidow und ich, Perspektiven für ein besseres Leben entwickeln und die Menschen gewinnen, sich gemeinsam dafür einzusetzen.

Gründungsklärung:

Wir gründen uns als vogtländische Gruppe der LAG “Sozialistische Linke”, weil …weiter lesen Regionalgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft Sozialistische Linke gegründet.

Kommunalpolitik

Prosit Neujahr – Geldgrab Hof-Plauen

Foto: Erich Westendarp  / pixelio.de

Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

Die Nachricht kam als Bonbon zum Ende des Jahres: Der Flughafen Hof-Plauen bietet 2012 gleich drei Städteflugreisen an. Toll! Doch die Freunde sollte einem vergehen angesichts der Tatsache, dass jedes Flugticket für Hof-Plauen mit 200 Euro (!) Zuschuss subventioniert wird. Für diesen Reisespaß und den Flugbetrieb überhaupt müssen die Betreiber Stadt- und Landkreis Hof, die Stadt Plauen sowie der Vogtlandkreis tief in die Tasche greifen. Vom Haushalt 2012 der Stadt Plauen sind das 100.000 Euro. Der Vogtlandkreis beteiligt sich ebenfalls mit einem sechsstelligen Eurobetrag. Für mich als Stadt- und Kreisrätin ist und bleibt „Hof-Plauen“ ein riesiges Geldgrab“. Angesichts sinkender Fluggastzahlen bin ich kaum überzeugt, dass Besserung in Sicht ist. Die Fluggastzahlen reduzierten sich von 22.171 Fluggästen im Jahr 2005 auf 14.037 im Jahr 2010. Begründet wurde der Zuschuss ebenfalls mit dem Argument, dass Geschäftsleute, zum Beispiel von Manroland, diesen Flughafen für ihre zahlreichen Auslandseinsätze brauchen. Angesichts der Insolvenz dieses Betriebes und des Wegfalls auch namhafter anderer vogtländischer Betriebe ist das sehr in Frage zu stellen. Deshalb ist es richtig, dass die Plauener Stadtratsfraktion und die Kreistagsfraktion der Partei DIE LINKE diesen Geldfluss in das Millionengrab Flugplatz mit einem Nein gegenüber stehen. Wir sind uns sicher, dass, wenn das Haushaltsjahr 2012 herum ist und die Beratungen für das nächste Haushaltsjahr anstehen, sich wiederum ein hohes Defizit ergeben wird. Dann wird erneut um den jährlichen Zuschuss gestritten werden. Wir bleiben auch dann beim Nein, denn grundlegend verbessern wird sich die Situation des Airports wirklich nicht. Hier wird Geld vernichtet, das uns zur Erfüllung sozialer, kultureller oder infrastruktureller Aufgaben bitterlich fehlt.

Michaele Wohlrab
Stadträtin der Partei DIE LINKE in Plauen, Kreisrätin

Parteiintern

Agnes Descher ist Linke-Stadtchefin

Plauen - Erfahrene Frauen übernehmen bei der Linken in Plauen die Führung. Die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes Plauen wählte am Samstag Agnes Descher zur neuen Vorsitzenden. Ihr steht als Stellvertreterin Ilka Reißner zur Seite. Weiter wurden mit Petra Rank und Uta Seidel amtierende Stadt- und Kreisrätinnen gewählt. Die Männermannschaft besteht aus Lotar Huberty, Joachim Mantau, Josef Teufel und Jörg Tidow. Der bisherige Vorsitzende Olaf Schmalfuß kandierte nicht mehr für den Vorsitz. Dies begründete er mit seiner Wahl zum Kreisgeschäftsführer der vogtländischen Linken. Auch der bisherige Stellvertreter Wolfgang Hinz stand nicht mehr zur Wahl Eigenen Worten nach verzichtete er „aus Altersgründen“. Mit klaren Worten legte Agnes Descher den künftigen Kurs des Stadtvorstandes fest: Mit politischen Themen in der Öffentlichkeit präsent sein und die Bürger aufklären. Auf Parteiebene strebt sie eine gute Zusammenarbeit mit der Stadtratsfraktion und dem ebenfalls neu gewählten Kreisvorstand an.

R. D.

Quelle: Vogtland-Anzeiger, Ausgabe 19. Dezember 2011.

Aktionen

Plamag

Clemens Scheumann  / pixelio.de

Clemens Scheumann / pixelio.de

Die Plamag (Plauener Maschinenbau AG) gehört schon seit über 100 Jahren zum Stadtbild von Plauen und ist auch eng mit dem Vogtland verbunden. Schon im Vorläuferunternehmen der VOMAG (Vogtländische Maschinenfabrik GmbH) wurden ab 1869 Druckmaschinen gebaut. Ab 1946 produzierte das Unternehmen unter dem Namen Plamag.

Kurz vor Weihnachten wurde den Mitarbeitern mitgeteilt, dass das Unternehmen insolvent sei. Nach Angaben des Insolvenzverwalters soll die Fortführung der Produktion zwar gewährleistet sein, dieses beruhigt aber kaum die Sorgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Es geht hier um den größten industriellen Arbeitgeber in Plauen und einem der größten Arbeitgeber im Vogtland. Es müssen jetzt alle Betroffenen gemeinsam an einer Lösung arbeiten, auch die Politik ist hier gefragt. Die Allianz, die den größten Teil der Aktien am Unternehmen hält und im laufenden Jahr reichlich Gewinne eingefahren hat, muss bei der Sicherung der Arbeitsplätze helfen.

Die Staatsregierung und der Oberbürgermeister von Plauen sowie der Landrat des Vogtlandkreises müssten sich intensiver um die Rettung der Plamag kümmern. Nachdem in den letzten Jahren schon viele Unternehmen, welche mit der Geschichte der Region eng Verbunden sind, schließen mussten , ist im Vogtland, sollte auch noch die Plamag geschlossen werden, nichts mehr des einstigen bedeutenden Industriestandortes, übrig.

Die Plamag überlebte zwei Weltkriege, Demontage, die Weltwirtschaftskrise und viele weitere geschichtliche Ereignisse und konnte sich auch nach dem Ende der DDR in der BRD behaupten. Nun steht das Traditionsunternehmen aber vor dem Aus.

Gemeinsam muss nach Alternativen für die Schließung gesucht werden und dabei sollten alle Arbeitsplätze erhalten werden. Neben einem neuen Investor sollte auch die Möglichkeit der Herauslösung auf dem Gesamtkonzern geprüft werden. Wir Genossinnen und Genossen der LINKEN im Vogtland werden die Beschäftigten bei Ihrem Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Wir stehen gemeinsam mit den Gewerkschaften an eurer Seite.

Aktionen

13. Februar Danke an alle, die nach Dresden gekommen sind!!